Elektroautos - Start für grüne Kennzeichen


Grüne Kennzeichen

Seit 1. April 2017 hat der Halter oder die Halterin eines elektrisch betriebenen Fahrzeuges oder Brennstoffzellenfahrzeuges Anspruch auf die speziellen E-Nummerntafeln.


©bmvit

Beim Umstieg entstehen Kosten von 21 Euro für die Kennzeichentafeln mit gleichbleibender Buchstaben-Zahlen-Kombination. Alternativ kann man auf ein neues Kennzeichen umsteigen. Hier sind 21 Euro für die Tafel zuzüglich 1,95 Euro für die notwendige neue §57a-Plakette fällig. Ein neues Kennzeichen kann man sofort mitnehmen. Neu zugelassene E-Autos erhalten das Kennzeichen mit grüner Schrift natürlich automatisch.

Vorteile der neuen Kennzeichentafeln - Parkgebührenbefreiung
Durch den Start grüner Kennzeichen können auf kommunaler Ebene auch Vorteile für die umweltschonenden und sauberen Elektroauto geschaffen werden. So bieten bereits einige erste Städte in Österreich Gratisparken an. In Graz, Klagenfurt, Villach, Innsbruck, Krems und Wels sind Elektrofahrzeuge bereits von Parkgebühren befreit. Gemeinden erhalten somit ein Instrument, auf einfache und schnelle Weise zusätzliche Anreize für den Umstieg auf E-Autos zu setzen.

Das Verkehrsministerium (bmvit), Umweltministerium (BMLFUW) und die Automobilimporteure investieren gemeinsam 72 Millionen Euro in Elektromobilität. Das Maßnahmenpaket umfasst Unterstützung für den Kauf von E-Fahrzeugen, den Aufbau von E-Ladestationen und eine eigene Nummerntafel für E-Autos.

Wir sind positiv auf die nächsten Umsetzungen gespannt und werden Sie jederzeit über die neuesten Maßnahmen informieren!

Fix bestätigt sind folgende Initiativen:

Förderung für Privatpersonen
Der Kauf von privaten PKW, die ausschließlich mit Elektroantrieb oder einem Brennstoffzellenantrieb ausgestattet sind, wird mit 4.000 Euro gefördert – so genannte Plug-in Hybride mit 1.500 Euro. Diese Beträge setzen sich aus einem Bundesanteil von 2.500 Euro pro Fahrzeug für Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge und einem E-Mobilitäts-Bonusanteil in der Höhe von 1.500 der Automobilbranche zusammen. Bei Plug-In Hybriden teilt sich die Fördersumme zu je 750 Euro auf Bund und Automobilbranche auf.

Einreichung von Förderanträgen
Seit 1. März 2017 sind die Online-Registrierung sowie die Einreichung von Förderanträgen via www.umweltfoerderung.at möglich. Nach erfolgreicher Registrierung muss innerhalb von 24 Wochen der Antrag gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass Fahrzeuge mit Rechnungsdatum vor dem 1. Jänner 2017 nicht gefördert werden und die Rechnung zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als sechs Monate sein darf. Bei der Förderung handelt es sich um eine reine Neufahrzeugförderung. Außerdem gilt: Die vollelektrische Reichweite des PKW muss mindestens 40 Kilometer betragen und der Brutto-Listenpreis (Basismodell ohne Sonderausstattung) des PKW darf 50.000 Euro nicht überschreiten. Zu guter Letzt muss das geförderte Fahrzeug ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern gespeist werden.

Förderung von E-Zweirädern
E-Zweiräder werden ebenso gefördert. Dies betrifft E-Mopeds sowie E-Motorräder. Neben der Förderung des Verkehrs- und Umweltministeriums von bis zu 375 Euro (Bundesanteil) wird der Kauf eines E-Mopeds oder eines E-Motorrads seit dem 1. Jänner 2017 vom jeweiligen Importeur mit 375 Euro zusätzlich unterstützt. Somit kann um bis zu 750 Euro angesucht werden. E-Räder, die schneller als 25km/h fahren und eine Motorleistung von über 600 Watt haben, gelten rechtlich als Moped und sind somit auch förderbar. Der Bundesanteil kann online ebenfalls seit dem 1. März 2017 nach Kauf eines E-Mopeds oder E-Motorrades und Abzug des E-Bonusanteils des Zweiradimporteurs (Rechnungsdatum ab 1. Jänner 2017) via www.umweltfoerderung.at beantragt werden.

E-Mobilitätsförderung für Betriebe, Gemeinden und Vereine
Betriebe, Gebietskörperschaften und Vereine werden beim Ankauf von E-Fahrzeugen ebenfalls unterstützt: Sie werden mit 3.000 Euro für Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb bzw. 1.500 Euro bei Plug-in Hybriden gefördert. Darüber hinaus gibt es auch Förderungen für weitere Fahrzeugklassen, wie zum Beispiel E-Nutzfahrzeuge oder E-Busse.

Mit dem E-Mobilitätspaket werden auch Anreize zum Ausbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur gesetzt.

Wir unterstützen Sie gerne bei der Umsetzung Ihrer E-Mobilitätsziele und planen und errichten Ihre maßgeschneiderte Photovoltaik-Anlage mit integrierter E-Ladestation für Ihr Elektroauto, damit auch Sie modernste umweltschonende Technologie für sich selbst und für die Umwelt jederzeit flexibel, kostensparend und unabhängig nützen können.



 

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